Auch dieses Jahr nehmen wir euch auf eine bildgewaltige Reise auf der Großleinwand über die den afrikanischen Kontinent mit.
Zu den 7. Fototagen Freinsheim 2026 könnt ihr euch auf die Multivisionsshows & Vorträge mit Reiner Harscher, Dr. Richard Kuba, Fabian Gebert, und Katja & Beppo Niedermeier freuen!
Reiner Harscher
Eine monumentale Leinwand-Safari mit spektakulären Bildern, Filmen und spannenden Geschichten.
Mit Geländewagen, Booten und Flugzeugen war der Filmer und Fotograf Reiner Harscher über viele Jahre unterwegs durch Afrikas schönste Naturreservate. Der Zuschauer erlebt Serengeti, Ngorongoro, Maasai Mara, Namib-Wüste, die Salzwüste Makgadikgadi, Okavango-Delta, Sambesi und Victroria Fälle, Hwange und viele andere Regionen. Die Reise mit dem Geländewagen beginnt dort, wo der Atlantik auf die malerische Wüste des südlichen Afrikas trifft.
Die Safari führt entlang dem majestätischen Sambesi zu dem Naturwunder Victoria Wasserfälle, den zweitgrößten Wasserfällen unserer Erde. In Botswana drangen Reiner und Karin Harscher in die Unberührtheit des Okavango Deltas ein. Sie erlebten hautnah Elefanten und Löwen in Zimbabwe und erreichten in Tansania die Region wo eine der letzten großen Tierwanderungen unseres Planeten ihren Anfang nimmt, dann wenn nach der Regenzeit in der frisch grünen Savanne südlich der Serengeti tausende von Gnus geboren werden. Monate später fotografierten sie am Maara Fluß, wenn die Gnuwanderung ihren spektakulären und dramatischen Höhepunkt nimmt, indem mehr als eine Millionen Gnus diese „Lebenslinie“ zwischen Kenia und Tansania überqueren müssen.
Dr. Richard Kuba
Welche Vorstellungen und Bilder hat sich Europa in der Vergangenheit von Afrika gemacht und wie wurden diese in Karten, Zeichnungen und Fotografien visualisiert?
Aus europäischer Perspektive war Afrika bis ins angehende 20. Jahrhundert ein Mysterium. Kein anderer Kontinent lag so nah und war doch so unbekannt. Besonders eindringlich zeigt sich die europäische Unkenntnis beim Betrachten der Afrika-Karten vergangener Jahrhunderte. Die sprichwörtlichen „weißen Flecken“ auf der Landkarte – hier sind sie zuhause.
In Wirklichkeit war der Kontinent jedoch keinesfalls so isoliert, wie man glaubte. Durch die Sahara gab es schon früh regen Handel, jedoch ohne direkte Beteiligung Europas, wo in Ermangelung präziser Informationen ein Bild Afrikas auf der Grundlage von Fantasie, Spekulation und Hörensagen entstand. Während Reiseberichte kaum nachprüfbar waren, wurde Bildern weit authentischere Qualität zugesprochen, insbesondere die Fotografie. Diese entwickelte sich nicht nur schnell zu einem effektiven Propagandainstrument in den Händen europäischer Kolonisatoren, sondern es entstand auch früh eine eigenständige afrikanische Fotografie-Tradition mit eigenen Motiven und Stilen.
Fabian Gebert
Fabian wollte nur 6 Wochen nach Westafrika. Dann kam Corona, es wurden 449 Tage
daraus. Er lernt Patrick kennen. Die beiden kaufen Fahrräder und erleben damit 5500
spannende Kilometer im Senegal. U. a. landen sie auf einer Müllhalde. Sie realisieren: Kinderarbeit für die Menschen dort ist überlebensnotwendig.
Schreck am Morgen: Als sie an einem Fluss erwachen, liegt ein Krokodil vor ihrem Zelt. Fabian porträtiert diesen Teil Afrikas sensibel, mit intensiven Begegnungen und einfühlsamen Porträts.
Katja und Josef Niedermeier
führt auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise zu den Wurzeln unserer frühesten Vorfahren. In ihrer neuen Live-Reportage betrachten Katja und Josef Niedermeier ihre alte Liebe, Afrikas Süden, aus neuen Blickwinkeln. Sie folgen uralten Pfaden zum Ort, an dem neuesten Forschungsergebnissen zufolge der moderne Mensch geboren wurde. Die Wiege unserer Urahnen, der Süden Afrikas, zeigt uns auf vielfältigste Weise den Wandel im Laufe der Erdgeschichte über Jahrmillionen, Jahrtausende und Jahrzehnte.
Die emotionale Reise führt die Zuschauer durch die gegensätzliche Natur und ungezähmte Wildnis des südlichen Afrikas. Von der Stille der Wüste im einsamen Hartmannstal, den weltberühmten Dünen des Sossusvlei oder der surrealen Kulisse des Deadvlei berichten Katja und Beppo Niedermeier ebenso wie von der beeindruckenden Tierwelt an den Wasserstellen der Nxai Pan, dem legendären Savuti oder im Grün des Okavango Deltas.
Eine abenteuerliche Wüstenexpedition führt ins Reich der legendären Wüstenelefanten und ins Herz der gigantischen Trockenflusstäler – 1200 km zurück ins Mittelalter, als an der berüchtigten Skelettküste Menschen siedelten. Tief beeindruckt zeigen sich Katja und Beppo Niedermeier vom Volk der San und deren Urwissen, das fragile, erdumspannende Netz des Lebens zu erhalten.